DIE BEDÜRFNISSE SIND EINZIGARTIG, ABER BEZOGEN

Aus der Sicht von Inklusive Design besteht die Herausforderung darin, Lösungen zu finden, die sowohl spezifisch und auch gleichzeitig für alle geeignet sind. Das Produkt ist somit in der Lage, unterschiedliche Bedürfnisse zu befriedigen.


ZUGÄNGLICHKEIT IST DAS RECHT AUF ZUGANG

Wenn das Produkt jemandem das Recht auf Zugang verweigert, bedeutet dies nur, dass es kein gutes Produkt ist.


PBA IST DESIGN FOR ALL

Seit 1973 entwerfen, entwickeln und produzieren wir Badzubehör und Baubeschlag, um Umgebungen integrativ zu gestalten. Jetzt ist „DFA Design for All™“ ist eine international eingetragene pba-Marke, die auf alle unsere Produkte angewendet wird, weil unsere Herausforderung darin besteht, Lösungen zu schaffen, die gleichzeitig einzigartig und für alle zugänglich sind. Daher werden Produkte als industrielle Projekte (für alle identisch) zum Leben erweckt, können aber auch unterschiedliche Anforderungen erfüllen: Design for All.


SENSORY FRIENDLY DESIGN

Inklusives Design ist ein Ansatz zur Entwicklung von Produkten und Projekten, der es Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Fähigkeiten ermöglicht, Umgebungen und Produkte zu nutzen, indem anpassungsfähige Lösungen für vielfältige Bedürfnisse angeboten werden. Inklusives Design zielt darauf ab, gestalterische Lösungen zu finden, die möglichst viele individuelle Anforderungen erfüllen — nicht möglichst viele Nutzerinnen und Nutzer. Im Unterschied zu Barrierefreiem Design oder Universellem Design untersucht Inklusives Design aktiv die Erfahrungen und Barrieren, die Menschen ausschließen könnten, und bietet durchdachte und flexible Lösungen, um die volle Teilhabe aller zu gewährleisten. Dazu gehört auch das Konzept eines sensorisch angepassten Designs (sensory-friendly design), das Leitlinien für die Gestaltung von Umgebungen und Produkten bietet, die sensorische Überlastung verringern (zum Beispiel grelles Licht, laute Geräusche oder unübersichtliche Layouts), und anpassbare Optionen — kleine individuelle Anpassungen — bereitstellt, damit Menschen mit unterschiedlichen sensorischen Empfindlichkeiten Räume und Gegenstände besser nutzen können.


BATHWARE ADA (AMERICAN DISABILITY ACT)

ADA betont, dass Haltegriffe das Gleichgewicht halten und dadurch Stürze verhindert werden können.

Haltegriffe müssen fest an den Ankern und an der Wand befestigt werden. Hierdurch können Sie das für sie ausgelegte Gewicht halten bzw. Tragen.

Seifenspender müssen die ADA-Anforderungen für Reichweite und Montagehöhe erfüllen. Eine 48-Zoll-Höhenbegrenzung ist für alle Zubehörteile erforderlich (mit Ausnahme derjenigen, die über Hindernissen montiert sind), einschließlich Toilettenarmaturen, die bis zu 20 Zoll (508 mm) tief sind. Die ADA gibt an, dass Spiegel mit der Unterkante der reflektierenden Oberfläche nicht höher als 40 Zoll (1016 mm) über dem Boden und die Oberkante mindestens 74 Zoll (1879 mm) vom Boden entfernt montiert werden muss. Mülleimer, die beispielsweise auf dem Boden stehen, sind ein Hindernis, wenn jemand im Rollstuhl nach einem darüber montierten Spender greift. Eine bessere Lösung ist ein versenkter Abfallbehälter oder eine Kombination aus Papierhandtuchspender und Abfallbehälter.


HARDWARE ADA (AMERICAN DISABILITY ACT)

ADA-konforme Schlösser, Ausgangsvorrichtungen, Griffe, Riegel und andere bedienbare Teile an Türen müssen den folgenden Angaben entsprechen: Bedienbare Teile müssen sich mindestens 34 Zoll (863 mm) und höchstens 48 Zoll (1219 mm) über dem fertigen Boden.
Bedienbare Teile müssen mit einer Hand bedienbar sein, ein festes Greifen oder Drehen des Handgelenks ist hier nicht erforderlich. Die meisten hebelbetätigten Mechanismen, Druckmechanismen und U-förmigen Griffe sind akzeptable Formen. Die bedienbaren Artikel können mit einer Kraft von maximal 5 Pfund (22,2 N) betätigt werden.
Türbeschläge, die mit geschlossener Faust oder lockerem Griff bedient werden, sind für die unterschiedlichsten Anforderungen entwickelt worden. Hardware, die gleichzeitige Hand- und Fingerbewegungen erfordert, benötigt wesentlich mehr Geschicklichkeit und Koordination und wird für viele Bereiche nicht empfohlen.


DESIGN MUSS UNIVERSAL SEIN: UNUM IN DIVERSIS

Das Produkt muss die 7 Prinzipien des universellen Designs vereinbaren. Die Hinweise von Ronald Mace und seiner außergewöhnlichen Arbeitsgruppe sind der Leitfaden, um sich dem Prozess der Gestaltung von Umgebungen und Produkten zu stellen, wenn sie für alle geeignet sind.

00
Breite Nutzbarkeit

Das Design ist für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten nutzbar und marktfähig.

01
Flexibilität in der Benutzung

Das Design unterstützt eine breite Palette individueller Vorlieben und Möglichkeiten.

02
Einfache und intuitive Benutzung

Die Benutzung des Designs ist leicht verständlich, unabhängig von der Erfahrung, dem Wissen, den Sprachfähigkeiten oder der momentanen Konzentration des Nutzers.

03
Sensorisch wahrnehmbare Informationen

Das Design stellt dem Benutzer notwendige Informationen effektiv zur Verfügung, unabhängig von der Umgebungssituation oder den sensorischen Fähigkeiten der Benutzer.

04
Fehlertoleranz

Das Design minimiert Risiken und die negativen Konsequenzen von zufälligen oder unbeabsichtigten Aktionen.

05
Niedriger körperlicher Aufwand

Das Design kann effizient und komfortabel mit einem Minimum von Ermüdung benutzt werden.

06
Grösse und Platz für Zugang und Benutzung

Angemessene Größe und Platz für den Zugang, die Erreichbarkeit, die Manipulation und die Benutzung unabhängig von der Größe des Benutzers, seiner Haltung oder Beweglichkeit ist vorgesehen.

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